Aspekte im Export Mit
fortschreitender Entwicklung der zwischenstaatlichen Zusammenarbeit und
der Exporttätigkeit wird das Wirtschaftsleben immer komplizierter.
Außer den kaufmännischen Aspekten eines wirtschaftlichen Vorganges
müssen auch seine technischen, juristischen und fiskalischen Seiten
berücksichtigt werden. Und dabei sollte auch stets auf die Bedürfnisse
der involvierten Menschen eingegangen werden.
Wechselwirkungen im Export
Im
Exportgeschäft müssen zudem die ständigen Wechselwirkungen aller
Verhältnisse im Herkunftsland, in der Firma des Exporteurs und auch im
Exportland berücksichtigt und aufeinander abgestimmt werden. So hat z.
B. die Regelung des OECD Musterabkommens (insbesondere Art.5) dafür
gesorgt, dass es für ein Unternehmen heute ausgesprochen schwierig ist,
im Ausland einen Vertrieb aufzubauen, ohne gleichzeitig eine
Betriebsstätte zu begründen.
Niederlassung bietet sich an
Da
die Anforderungen an eine Betriebsstätte aus Sicht der Verwaltung aber
denen einer Zweigniederlassung entsprechen, bietet es sich natürlich
an, im Fall des Vorliegens einer Betriebsstätte nach OECD Musterabkommen gleich eine rechtlich selbständige Niederlassung zu gründen.
Der Weg des Importeurs
Natürlich gibt es auch weiterhin den Weg, einen Markt mit Hilfe des Importeurs zu erschließen. Diese
auf den ersten Blick einfache Lösung entpuppt sich aber in aller Regel
als gefährlich und teuer. Gefährlich, weil alles Risiko an einer Person
oder Organisation hängt (der Importeur ist Ihr einziger Kunde im Land).
Teuer, da der Importeur für den Vertrieb Ihres Produktes Margen
benötigt, die Ihr Produkt im Wettbewerb mit anderen Anbietern
unattraktiv macht.
Besser in eigener Regie
Von
allen Alternativen und nach Abwägung aller Argumente kann im Ergebnis
nur eine Möglichkeit für die Erschließung fremder Märkte als die
Richtige bezeichnet werden: die eigene Vertriebsniederlassung.
Organisieren
Sie Ihren Export mit Ihren Mitteln, präsentieren Sie sich Ihren Kunden
als lokales Unternehmen und geben Sie Ihren Produkten Ihr Gesicht. -
Was in Ihrem Ursprungsland der richtige Weg war und ist, gilt auch für
die ausländischen Märkte, die Sie erschließen.